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Pressestimmen

Was die Presse über Lorenz Pauli so schreibt...

Lachen mit Pauli

Die Kinder kugelten sich vor Lachen im Perpetuum Mobile und machten grosse Augen bei den Geschichten von Lorenz Pauli.

Was sind schon Bücher, wenn man Pauli in Natura erleben kann. Die Buchhandlung des Schweizer Arbeiterhilfswerks war fast zu klein, um den Ansturm der Kinder zu bewältigen. Und dann begann der Autor sich für seine Erzählungen einzurichten. Dabei stellte er sich so unbeholfen und umständlich an, dass sich die Kinder kugelten vor Lachen. (...)

Verena Holzer im Thuner Tagblatt

 

Geschichten im winterlichen Schlosspark

Erstmals waren Schloss und Schlosspark Oberhofen im Winter für einen öffentlichen Anlass zugänglich. Der beliebte Geschichtenerzähler und Autor Lorenz Pauli begeisterte 120 Kinder und Erwachsene mit seinen Geschichten.

Mit einfachen Gegenständen, mit Mimik und Geräuschen, verstand Lorenz Pauli vom ersten Augenblick an, die Kinder in seinen Bann zu ziehen. Spontane Zwischenrufe und fröhliches Lachen klangen schon bald durch den winterlichen Schlosspark, den der Kultur Club Oberhofen und die Schloss-Stiftung mit Fackeln und Kerzen verzaubert hatten. Nach und nach faszinierten Paulis Geschichten auch die Erwachsenen. (...)

rb im Thuner Tagblatt

 

Kulturnacht für Kinder in Grafenried

Die Primarschule Grafenried veranstaltete im Rahmen der Schweizer Erzählnacht eine Lesenacht. . Ausgerüstet mit Taschenlampe und Büchern, zelebrierten die Kinder eine Nacht lang die Lust am Lesen.

Siebzig aufgeregte Kinderaugen schauen gebannt auf das Zelt vorne im Raum. Dieses scheint zu sprechen. Die Stimme gehört dem Geschichtenerzähler Lorenz Pauli aus Bern. Bald schon kriecht er aus seinem Plastikhaus, um den Primarschülerinnen und Primarschülern von seinem gefrässigen Hund Schmutzli und von der weisen Samantha zu erzählen. 'Meine Geschichten dürfen auch anders enden, als ich geplant habe', so Lorenz Pauli.

Die Grafenrieder Kinder gestalten den Ablauf der Geschichte mit sichtlicher Freude mit. Einige quietschen vor Vergnügen, wenn Pauli auf ihre Bemerkungen eingeht. 'Geschichten sollen Spass machen. Pädagogische Absichten stehen hinten an', meint Pauli.

(...)

Rahel Meile in der Berner Zeitung vom 12. November 2001

...und ein Büssi für Nepomuk

Eine aufgeregte Kinderschar rutscht auf dem Fussboden des Musikzimmers im Schulhaus hin und her. Derweil stärkt sich die Hauptperson im Dunkeln des Mehrzweckgebäudes mit einem Sandwich: Lorenz Pauli, Geschichten-Erzähler, Kindergärtner und Verse-Schmied, konzentriert sich auf seinen Auftritt. Die Kulturgruppe Kappelen hatte eingeladen. Das Musikzimmer war gefüllt: Rund 70 Kinder und knapp soviele Erwachsene wollten Geschichten hören. Einfach Geschichten. Einfach Geschichten?

Wenn Lorenz Pauli Geschichten erzählt, dann gehts nicht lange und das Publikum ist wie hypnotisiert. Das geht den Dreijährigen so und das ist auch bei den Grossmüttern nicht viel anders. Lorenz Pauli, der Kindergärtner, kann sein Publikum fesseln, in eine andere Welt versetzen. Mit Mimik, mit Grimassen, mit Worten. Und Wortspielereien sind seine Spezialität.

Sein Schmutzli ist sein Schmutzli. Das ist nicht der Begleiter des Samichlaus, nein, das ist sein Hund. Ein Geschichten-Hund, geboren am Samichlausentag, am 6. Dezember. Und dieser Geschichten-Hund hat allerhand auf Lager. Denn der Schmutzli ist eben Lorenz Paulis Schmutzli. Mit Geschichten und mit allerhand Gegenständen.

Zum Beispiel entnimmt der Erzähler Lorenz Pauli dem Koffer-Schmutzli eine Büchse Ananas. Daraus ergibt sich die Geschichte von Sämi, dem kleinen Bub, der dem Samichlaus zu verstehen gibt, dass er den Kindern nicht immer nur vorwerfen muss, was sie nicht gut machen. Sämichlaus sagt dem Samichlaus seine Meinung. Und gibt ihm dafür seine geliebte Ananas.

'D'Chudermuus', die Geschichte der selbstsicheren Maus, die eine verunsicherte Katze vor dem Mauseloch vertreibt, oder die Geschichte von Jasmin, deren Bett tanzt, ein Rad schlägt und bis zum Meer fliegt, oder allerlei Versli für Kinder und Erwachsene, zeigen klar, wie auch Männer in die fantastische Kinderwelt eindringen können.

Eine halbe Stunde nach der letzten Geschichte erfüllt Lorenz Pauli immer noch Wünsche: Eine Widmung mit einem gezeichneten Frosch auf der CD für Jonas, eine Katze und eine Maus für Fränzis Buch und ein gezeichnetes Büssi für Nepomuk.

Martin Rindlisbacher im Bieler Tagblatt vom 21. November 2000

Lorenz Pauli kam mit seinem Geschichten anzettelnden Kofferhund

Ein Kinderbuchnachmittag der Superlative im Spittelhof in Zofingen.

Zum siebten Mal fand im Spittelhof in Zofingen ein Kinderbuch-Nachmittag für Kinder ab fünf Jahren statt. Das kalte Hochnebelwetter war so richtig prädestiniert, um Geschichten zu hören. Dieser Erzählnachmittag am letzten Samstag dürfte aber zu den Höhepunkten wirklicher Erzählkunst gehören. Lorenz Pauli, Zollikofen, Kinderbuchautor und als Kindergärtner ein 60-Prozent-Pensum versehend, war der Star bei den zahlreichen Kindern, aber auch bei den erwachsenen Zuhörenden, den Verantwortlichen der Sparte Leseanimation der HPL Zofingen.

Alle verfügbaren Bodenkissen und Stühle im Dachstockraum des Spittelhofs waren durch die vielen aufmerksamen kleinen Zuhörer besetzt und auch die an diesem Kinderbuchnachmittag anwesenden HPL-Studierenden, begleitet von der in der HPL-Leseanimation engagierten Maria Riss, waren von der Erzählkunst von Lorenz Pauli fasziniert.

Ein erzählender Theatergestalter

Lorenz Pauli ist geradezu ein erzählender Theatergestalter. Mit einfacher, für das Kind nachvollziehbarer Gestik, akustischen Typenzeichnungen, Stimmvariationen, Handpuppen und vor allem durch seinen einmaligen Kofferhund Schmutzli, der in seinem Innern die Geschichtenkleinode besitzt und sie schwanzwedelnd frei gibt, erreicht er ungemein grosse Spannung. Kindliche Betrachtungsweisen und Sprachbegriffe sowie Alltagsabläufe sind in die fantasievollen Geschichten integriert. Auf unsere diesbezügliche Frage, wie weit die Kinder eigentlich die Impulsgeber seien, sagte er, dass er sehr viel bei ihnen abschaue, es sei ein Geben und Nehmen. Die Kinder selbst bezieht er auch in mögliche Lösungsvarianten mit ein. Kindliche Erfahrungen oder Ratschläge in gewissen Situationen sind fantasievoll, aber dennoch real verpackt.

Auch an die Aufnahmefähigkeit des geschichtehörenden Kindes, an mögliche Ermüdungserscheinungen dachte Lorenz Pauli, indem er die muntere Schar zu Bewegungsübungen animierte, die, dank der Schalkhaftigkeit, mit Wonne mitgemacht wurden. 'Arme hoch, Ohren reiben, aufs 'Füddi' klopfen, fest trampeln' usw. weckte die Lebensgeister, wobei die Kinder ungemein mitgingen und aus voller Kehle lachten. (...)

"bhä" in Neue Mittelland Zeitung vom 15. November 1999